Sonderaktion!

Holen Sie sich CactusVPN für 3.56$/Monat!

Sparen Sie jetzt 49%

Was ist OpenVPN & wie funktioniert OpenVPN?

What is OpenVPN

Sie haben wahrscheinlich schon von OpenVPN gehört - auch wenn Sie noch keine Erfahrung mit VPN haben. Die meisten Anbieter bieten dieses Protokoll an, einfach weil es so sicher und zuverlässig ist. Aber um genau zu sein, was ist ein OpenVPN? Und wie funktioniert ein OpenVPN eigentlich?

Nun, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, finden Sie in diesem Artikel ausführliche Informationen. Lesen Sie also weiter, wenn Sie alles herausfinden möchten, was Sie über OpenVPN wissen sollten.

Was ist ein OpenVPN?

OpenVPN ist sowohl ein VPN-Protokoll als auch eine Software zugleich, die VPN-Techniken verwenden, um Punkt-zu-Punkt- und Standort-zu-Standort-Verbindungen zu sichern. Derzeit ist es eines der beliebtesten VPN-Protokolle unter den Benutzern von VPN.

OpenVPN wurde von James Yonan programmiert und 2001 veröffentlicht. Es ist eines der wenigen Open-Source-VPN-Protokolle, das auch eine eigene Open-Source-Anwendung hat (SoftEther ist die andere).

Wie arbeitet und funktioniert ein OpenVPN?

Das OpenVPN- Protokoll ist verantwortlich für die Handhabung der Klient-Server-Kommunikation. Grundsätzlich hilft es dabei, einen sicheren „Tunnel“ zwischen dem VPN-Klient und dem VPN-Server herzustellen.

Wenn ein OpenVPN die Verschlüsselung und Authentifizierung übernimmt, wird die OpenSSL-Bibliothek ziemlich häufig dafür verwendet. Außerdem kann OpenVPN entweder UDP (User Datagram Protocol) oder TCP (Transmission Control Protocol) zum Übertragen von Daten verwenden.

Wenn Sie mit TCP und UDP nicht vertraut sind, es handelt sich dabei um Transportschichtprotokolle, mit denen Daten online übertragen werden können. TCP ist stabiler, da es Fehlerkorrekturfunktionen bietet (wenn ein Netzwerkpaket gesendet wird, wartet TCP auf eine Bestätigung, bevor es erneut gesendet oder ein neues Paket gesendet wird). UDP führt keine Fehlerkorrektur durch, wodurch es etwas instabiler, aber viel schneller ist.

OpenVPN funktioniert am besten über UDP (laut Angabe von OpenVPN.net), weshalb der OpenVPN-Zugriffsserver zuerst versucht, UDP-Verbindungen herzustellen. Wenn diese Verbindungen fehlschlagen, versucht der Server erst dann, TCP-Verbindungen herzustellen. Die meisten VPN-Anbieter bieten standardmäßig auch OpenVPN über UDP an.

OpenVPN works best over UDP (according to OpenVPN.net), which is why the OpenVPN Access Server first tries to establish UDP connections. If those connections fail, only then does the server try establishing TCP connections. Most VPN providers also offer OpenVPN over UDP by default.

OpenVPN im Detail erklärt – Allgemeine technische Details

  • OpenVPN verwendet im Allgemeinen eine 256-Bit-OpenSSL-Verschlüsselung. Um die Sicherheit der Verbindung weiter zu erhöhen, kann OpenVPN die Verschlüsselung AES, Camellia, 3DES, CAST-128 oder Blowfish Chiffren verwenden.
  • OpenVPN unterstützt zwar L2TP, IPSec und PPTP nicht, verwendet jedoch ein eigenes benutzerdefiniertes Protokoll auf TLS- und SSL-Basis.
  • OpenVPN unterstützt die Verbesserung von Anmelde- und Authentifizierungsprozessen mithilfe von Plugins und Skripten von Drittanbietern.
  • Kunden können tatsächlich Verbindungen zu Servern nach den OpenVPN-Servern herstellen, da dieser auch Unterstützung für eine private Subnetzkonfiguration bietet.
  • Um Benutzer vor Pufferüberlauf-Schwachstellen in TLS/ SSL-Implementierungen, DoS-Angriffen, Port-Scanning und Port-Flooding zu schützen, verlässt sich OpenVPN bei der HMAC-Signaturüberprüfung auf tls-auth. OpenVPN ist auch so programmiert, dass bei Bedarf Berechtigungen löschen kann und in den Chroot-jail Modus ausgeführt werden kann, das für CRL reserviert ist.
  • OpenVPN wird mit Benutzerspeicherplatz anstatt mit Kernelspeicherplatz ausgeführt.

Ist ein OpenVPN sicher anzuwenden?

Ja. Tatsächlich ist OpenVPN eines der sichersten VPN-Protokolle, die Sie derzeit verwenden können. Die meisten VPN-Anbieter und Sicherheitsexperten empfehlen, sich an OpenVPN zu halten, wenn Sie eine private, überwachungs- und hackerfreie Online-Erfahrung genießen möchten.

Das Protokoll wurde im Jahr 2017 sogar zwei Sicherheitsüberprüfungen unterzogen – bei einer Überprüfung wurden nur sehr geringfügige Probleme festgestellt, die die Benutzerdaten nicht gefährdeten, und bei der anderen Überprüfung wurden nur zwei Fehler festgestellt (die tatsächlich sehr schnell behoben werden konnten).

Darüber hinaus bietet die OpenVPN.net-Plattform eine umfassende Liste der Aktionen, die Benutzer ausführen können, um ihre Verbindungen nach der Konfiguration von OpenVPN auf ihren Geräten weiter abzusichern. Und da es sich um ein Open-Source-Protokoll handelt, ist es viel vertrauenswürdiger, da Sie den Code selbst überprüfen können (sofern Sie damit vertraut sind), um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist.

Wie schnell ist ein OpenVPN?

Geschwindigkeit ist nicht wirklich die Stärke von OpenVPN, aber wenn Sie über genügend Bandbreite verfügen, erhalten Sie in der Regel angemessene Verbindungsgeschwindigkeiten. Der Grund, warum Ihre Geschwindigkeiten bei OpenVPN häufig sinken, liegt hauptsächlich an der starken Verschlüsselung. Natürlich können auch andere Faktoren ins Spiel kommen.

Im Allgemeinen können Sie schnellere Geschwindigkeiten erzielen, wenn Sie OpenVPN über UDP anstelle von TCP verwenden.

Wie verwendet man ein OpenVPN?

OpenVPN ist nicht gerade das benutzerfreundlichste Protokoll, und das Einrichten einer Verbindung kann etwas entmutigend sein.

In diesem Abschnitt wird der Windows-Installationsvorgang behandelt, da er am häufigsten angefordert wurde. Die Android- und iOS-Installationsvorgänge folgen ähnlichen Schritten wie den hier beschriebenen. Die Installation und Verwendung von OpenVPN unter Linux ist recht komplex, aber hier finden Sie den Hauptmöglichkeiten dies zu tun. (Hier finden Sie einige zusätzliche Informationen.)

Bevor wir fortfahren, sollten wir erwähnen, dass Sie zum Einrichten einer OpenVPN-Verbindung ein Abonnement für einen VPN-Dienst benötigen. Sie können zwar Ihren eigenen OpenVPN-Server einrichten, dies ist jedoch äußerst schwierig. Die meisten Online-Tutorials beziehen sich nur auf Linux-Plattformen.

Abgesehen davon, finden Sie nachstehend die wichtigsten Informationen zur Verwendung des OpenVPN-Protokolls:

1. Zuerst, holen Sie sich die Konfigurationsdateien

Um eine Verbindung zu den Servern Ihres Anbieters herzustellen, benötigt OpenVPN bestimmte Konfigurationsdateien, die festlegen, wie eine Verbindung hergestellt wird. Solange Sie sich für einen anständigen VPN-Anbieter entscheiden, sollten Sie in der Lage sein, alle benötigten Konfigurationsdateien auf deren Downloadseite zu finden.

Die Konfigurationsdateien werden normalerweise archiviert und müssen entpackt werden. Die wichtigsten Dateien sind die OVPN-Dateien.

2. Installieren Sie den OpenVPN-Klient

Sobald Sie die Konfigurationsdateien haben, müssen Sie den OpenVPN-Klient auf Ihrem Gerät installieren. Sie finden die benötigten Installationsprogramme ganz einfach auf der Downloadseite von OpenVPN.net. Führen Sie einfach das Installationsprogramm aus, akzeptieren Sie die Standardoptionen, wählen Sie bei Bedarf einen anderen Installationszielordner aus und fahren Sie mit dem Installationsvorgang fort.

Wenn Sie fertig sind, öffnet Ihr Standardtext-Viewer möglicherweise eine neue Datei, um eine Anleitung mit technischen Details anzuzeigen. Sie können es lesen, wenn Sie möchten, aber es ist auch ok, die Datei an dieser Stelle erstmal zu schließen.

3. Importieren Sie nun die VPN-Daten

Um OpenVPN zu starten, müssen Sie die OpenVPN-GUI-Anwendung starten. Der Dienst wird Ihrer Systemablage hinzugefügt (die kleine Taskleiste in der unteren rechten Ecke). Kopieren Sie anschließend alle heruntergeladenen OVPN-Dateien in den Unterordner „Config“ im OpenVPN-Installationsordner.

Wenn Sie jetzt auf das OpenVPN-Symbol in Ihrer Taskleiste klicken, sollten Sie die Namen aller Dateien sehen können, die Sie gerade kopiert haben. Wenn es für Sie einfacher ist, können Sie die Dateien auch umbenennen.

4. Herstellen einer Verbindung

Um eine Verbindung zu einem Server herzustellen, klicken Sie einfach auf die OVPN-Dateien in der OpenVPN-Anwendung. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie Ihre Anmeldeinformationen ein. Wenn alles in Ordnung ist, sollten Sie einen Protokollbildschirm mit einigen Statusbefehlen sehen, der verschwindet, wenn die Verbindung hergestellt ist.

Sie sollten eine Desktop-Benachrichtigung erhalten, die Sie darüber informiert, dass das Herstellen der Verbindung erfolgreich war. Wenn Sie sich das OpenVPN-Icon ansehen, sollten Sie einen grünen Bildschirm sehen. Wenn Sie den Mauszeiger darüber halten, wird ein Kurzinfo mit dem Namen des Servers und Ihrer neuen IP-Adresse angezeigt.

An diesem Punkt können Sie versuchen, die Verbindung zu testen, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist.

Klicken Sie zum Trennen der Verbindung einfach auf das OpenVPN-Symbol, wählen Sie den Server aus, mit dem Sie verbunden sind, und klicken Sie auf “Trennen”.

5. Anpassen von Einstellungen (Basic und Fortgeschritten)

Die OpenVPN-Anwendung verfügt nicht über viele Einstellungen, aber Sie können trotzdem mit einigen herumspielen.

Sie können beispielsweise unter “Einstellungen” sicherstellen, dass OpenVPN automatisch gestartet wird, wenn Sie Ihr Betriebssystem starten. Sie können auch den Protokollbildschirm entfernen, der beim Herstellen einer Verbindung zu einem Server angezeigt wird, indem Sie die Option “Stille Verbindung” aktivieren. Und seien Sie vorsichtig mit der Option “Nie”, da sie Desktop-Benachrichtigungen deaktiviert.

Wenn Sie Ihre Verbindungen weiter optimieren möchten, können Sie die OVPN-Dateien selbst öffnen (wir empfehlen dies mit WordPad zu tun), um zu sehen, welche Befehle ihnen zugewiesen sind. Wenn Sie über ausreichende Kenntnisse verfügen, können Sie die vorhandenen Befehle bearbeiten oder neue Befehle hinzufügen. Einige Befehle, die für diejenigen von Ihnen von Interesse sein könnten, die erfahrener sind, umfassen:

  • Der “Proto” -Befehl – Dieser Befehl wird verwendet, um zwischen UDP oder TCP zu wechseln. Fügen Sie einfach den Protokollnamen nach dem Befehl hinzu, beispielsweise “proto udp”.
  • Der “Remote” -Befehl – Dies ist die Zeile, die OpenVPN den Namen des Servers mitteilt, den Sie verwenden möchten. In der Regel wird auch der Port nach dem VPN-Servernamen angegeben. Wenn Sie alternative Ports kennen, die Ihr Anbieter verwendet, können Sie hier zwischen diesen wechseln.
  • Der Befehl “tun-mtu” – Dies steht für den Wert der maximalen Übertragungseinheit. Normalerweise liegt der Wert bei 1500, aber Sie können versuchen, ihn zu ändern, um die Leistung zu steigern.

Außerdem können Sie im Unterordner “doc” Ihres OpenVPN-Installationsordners nach weiteren Dokumentationen suchen, die Ihnen zeigen, wie Sie andere Dinge tun können (z. B. das Einrichten von Skripten für den Fall, dass die VPN-Verbindung getrennt wird oder das Blockieren von DNS-Lecks). Weitere Informationen finden Sie auch im Referenzhandbuch auf OpenVPN.net.

OpenVPN Vor- und Nachteile

Vorteile

  • OpenVPN ist ein sehr sicheres Protokoll, das 256-Bit-Verschlüsselungsschlüssel und High-End-Chiffren verwenden kann.
  • Das OpenVPN-Protokoll kann jede Firewall, auf die es stößt, problemlos umgehen.
  • Da OpenVPN sowohl TCP als auch UDP verwenden kann, können Sie Ihre Verbindungen besser steuern und kontrollieren.
  • OpenVPN läuft auf einer Vielzahl von Plattformen. Einige Beispiele sind Windows, MacOS, iOS, Android, Linux, Router, FreeBSD, OpenBSD, NetBSD und Solaris.OpenVPN unterstützt Perfect Forward Secrecy.

Nachteile

  • Das manuelle Einrichten des OpenVPN-Protokolls kann auf einigen Plattformen etwas schwierig sein.
  • Aufgrund der starken Verschlüsselung kann es vorkommen, dass die Verbindungsgeschwindigkeit etwas abnimmt.
  • OpenVPN erfordert die Ausführung von Anwendungen von Drittanbietern.

Was zeigt eine Vergleich von einem OpenVPN- Protokoll mit anderen VPN-Protokollen?

Derzeit übertrifft OpenVPN tendenziell alle anderen VPN-Protokolle. Der einzige, der es schafft, mit OpenVPN Schritt zu halten, scheint SoftEther zu sein, wie Sie gleich selbst sehen werden.

OpenVPN vs. SSTP

SSTP und OpenVPN sind ziemlich ähnlich, da beide SSL 3.0 verwenden und beide VPN-Protokolle Port 443 verwenden können. Sie bieten auch eine ähnliche Sicherheitsstufe, da beide Protokolle 256-Bit-Verschlüsselung und die hochsichere AES-Chiffre verwenden können.

OpenVPN ist jedoch Open Source und daher viel vertrauenswürdiger als SSTP, das ausschließlich Microsoft gehört – ein Unternehmen, das bekanntermaßen mit der NSA und dem FBI zusammenarbeitet.

Auch bei Firewalls scheint OpenVPN etwas besser zu sein als SSTP. Woher? Nun, hier ist eine weniger bekannte Tatsache über SSTP – laut Microsoft unterstützt das Protokoll keine authentifizierten Internet-Proxies. Dies bedeutet, dass der Netzwerkadministrator theoretisch SSTP-Header erkennen und die Verbindung trennen kann, wenn ein Proxy ohne Authentifizierung verwendet wird.

In Bezug auf die Geschwindigkeit wird behauptet, dass SSTP schneller ist als OpenVPN, aber es gibt keine schlüssigen Beweise dafür. Es ist wahr, dass OpenVPN ziemlich ressourcenintensiv sein kann, aber nur wenn es normalerweise den TCP-Port verwendet (den gleichen, den SSTP verwendet). OpenVPN kann jedoch auch den UDP-Port verwenden, der viel bessere Geschwindigkeiten bietet.

Bei der plattformübergreifenden Kompatibilität hat OpenVPN die Oberhand, da es auf deutlich mehr Plattformen als SSTP funktioniert, das nur unter Windows, Linux, Android und Routern verfügbar ist. Erwähnenswert ist jedoch, dass SSTP von Haus aus in Windows-Plattformen integriert ist und daher einfacher einzurichten ist als OpenVPN.

Insgesamt sind sowohl OpenVPN als auch SSTP eine gute Wahl, aber OpenVPN ist einfach effizienter. Wenn Sie mehr über SSTP erfahren möchten, lesen Sie diesen Artikel.

OpenVPN vs. Wireguard

Wireguard behauptet, mehr Sicherheit zu bieten als OpenVPN, aber es gibt nicht viele harte Beweise, die dies belegen. Anstelle von AES verwendet Wireguard die ChaCha20-Chiffre, beide Chiffren bieten jedoch eine 256-Bit-Verschlüsselung. Insgesamt scheint ChaCha20 zumindest im Moment weniger ressourcenintensiv zu sein als AES. Davon abgesehen ist Wireguard genau wie OpenVPN Open Source und daher in dieser Hinsicht vertrauenswürdig.

Bei den Verbindungsgeschwindigkeiten sei Wireguard angeblich schneller als OpenVPN – zumindest nach eigenen Angaben. Wenn wir diese Informationen nutzen wollen, hat Wireguard anscheinend einen besseren Durchsatz und eine deutlich kürzere Ping-Zeit als OpenVPN.

Trotz all dieser Vorteile befindet sich Wireguard noch in der frühen Entwicklung. Derzeit funktioniert das Protokoll meist nur auf Linux-Plattformen und sollte nur zum Testen verwendet werden. Die Verwendung von Wireguard zur Sicherung Ihrer Onlinedaten ist tatsächlich sehr riskant. Außerdem ist Wireguard derzeit noch sehr instabil.

Möchten Sie mehr über Wireguard erfahren? Dann schauen Sie sich diese Internetseite genauer an.

OpenVPN vs. SoftEther

Man kann mit Sicherheit sagen, dass sowohl OpenVPN als auch SoftEther wirklich sichere Protokolle sind. Sie sind beide Open Source, verwenden militärische Chiffren wie AES, verwenden 256-Bit-Verschlüsselung und verwenden auch SSL 3.0. Der Hauptunterschied zwischen ihnen ist das Alter – SoftEther ist deutlich neuer als OpenVPN. Aus diesem Grund glauben einige Leute, dass OpenVPN viel zuverlässiger ist.

In Bezug auf die Geschwindigkeit, ist SoftEther schneller als OpenVPN. Tatsächlich soll das SoftEther-Protokoll nach Untersuchungen der Universität von Tsukuba (die Menschen hinter SoftEther VPN, also keine zu 100% subjektive Quelle) 13-mal schneller sein als das OpenVPN-Protokoll.

Beide Protokolle funktionieren auf einer anständigen Anzahl von Plattformen, aber SoftEther scheint ein bisschen einfacher einzurichten zu sein als OpenVPN. Sie sollten jedoch wissen, dass Sie auch dann, wenn Sie einen VPN-Anbieter verwenden, der eine SoftEther-Verbindung anbietet, zusätzliche Software herunterladen müssen, damit diese ausgeführt werden kann. Bei OpenVPN ist dies optional.

Wie OpenVPN kann auch SoftEther einen eigenen Server ausführen, aber der SoftEther-Server kann neben anderen Protokollen wie IPSec, L2TP/ IPSec, SSTP und SoftEther auch das OpenVPN-Protokoll ausführen. Der OpenVPN-Server kann nur ein eigenes benutzerdefiniertes Protokoll ausführen.

Letztendlich ist SoftEther eine solide Alternative zu OpenVPN. Wenn Sie OpenVPN – aus irgendeinem Grund – nicht verwenden können, sollten Sie SoftEther ausprobieren. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, folgen Sie diesem Link.

OpenVPN vs. PPTP

Zunächst einmal ist PPTP in Bezug auf die Sicherheit deutlich schwächer als OpenVPN. Während OpenVPN 256-Bit-Verschlüsselungsschlüssel und Chiffren wie AES verarbeiten kann, kann PPTP nur 128-Bit-Schlüssel über die MPPE-Chiffre verwenden. Leider ist die MPPE-Verschlüsselung sehr einfach auszunutzen – hier nur einige Probleme:

  • MPPE ist anfällig für Bit-Flipping-Angriffe.
  • MPPE kann keine PPP-Pakete (Punkt-zu-Punkt Protokoll) von NCP (Netzwerk Kontroll-Protokoll) verschlüsseln.
  • Die Chiffre überprüft normalerweise nicht, ob der Server authentisch ist.
  • MPPE ist anfällig für den Reset-Request-Angriff (eine Form des Man-in-the-Middle-Angriffs).

Außerdem kann PPTP MS-CHAP-v1 (das nicht sicher ist) oder MS-CHAP-v2 (ebenfalls überhaupt nicht sicher) zur Authentifizierung verwenden. OpenVPN ist viel sicherer, da es eine bessere Verschlüsselung für die Authentifizierung verwenden kann, z. B. SHA-256, SHA-384 oder SHA-512.

Darüber hinaus ist PPTP mit einer Firewall recht einfach zu blockieren. OpenVPN kann vom Netzwerkadministrator nicht wirklich blockiert werden, da es den HTTPS-Port verwendet. Oh, und vergessen wir nicht, dass die NSA anscheinend PPTP-Verkehr knacken kann.

Praktisch die einzige Möglichkeit, wie PPTP besser ist als OpenVPN, ist die Online-Geschwindigkeit und die implementierte Verfügbarkeit auf mehreren Plattformen. PPTP ist aufgrund seiner schlechten Verschlüsselung sehr schnell. OpenVPN ist zwar äußerst plattformübergreifend kompatibel, lässt sich jedoch nicht nativ in so viele Plattformen wie PPTP integrieren. Erwähnenswert ist jedoch, dass PPTP in zukünftigen Betriebssystemen und Geräten möglicherweise nicht mehr nativ verfügbar ist. Beispielsweise ist das Protokoll auf MacOS- und iOS-Geräten seit MacOS Sierra und iOS 10 nicht mehr verfügbar.

Wenn Sie mehr über das PPTP-Protokoll erfahren möchten, haben wir bereits einen ausführlichen Artikel dazu.

OpenVPN vs. L2TP/ IPSec

Wie PPTP ist L2TP/ IPSec auf vielen Plattformen direkt verfügbar. Das Einrichten ist also viel einfacher als das Einrichten von OpenVPN. Wenn Sie einen VPN-Dienst verwenden, werden Sie jedoch keine Unterschiede feststellen. Auf der anderen Seite verwendet L2TP/ IPSec weniger Ports als OpenVPN, und Port 443 wird nicht verwendet. Daher kann das Protokoll leichter von einer NAT-Firewall blockiert werden.

L2TP/ IPSec gehört zwar nicht vollständig Microsoft (da es auch von Cisco entwickelt wurde), ist aber immer noch nicht so vertrauenswürdig wie OpenVPN, das ein Open Source ist. Es ist auch wichtig anzumerken, dass Edward Snowden zuvor behauptet hat, dass L2TP absichtlich von der NSA geschwächt wurde.

Oh, und apropos Sicherheit: Sie müssen wissen, dass L2TP für sich genommen eine Verschlüsselung von 0 bietet. Aus diesem Grund wird es immer mit IPSec gepaart. Auch wenn OpenVPN unter TCP manchmal ein Ressourcenfresser sein kann, ist L2TP/ IPSec auch sehr ressourcenintensiv (je nachdem, wie leistungsfähig Ihr Gerät ist), da es Daten zweimal verkapselt.

Wenn Sie mehr über L2TP/ IPSec erfahren möchten, finden Sie hier einen nützlichen Link.

OpenVPN vs. IPSec

IPSec wird häufig mit L2TP und IKEv2 gepaart, aber möglicherweise finden Sie VPN-Anbieter, die selbst Zugriff auf dieses Protokoll bieten.

So, wie verhält es sich also im Vergleich mit dem OpenVPN-Protokoll? Nun, beide bieten ein ähnlich anständiges Maß an Sicherheit. Bei der Konfiguration von IPSec müssen Sie jedoch vorsichtiger vorgehen, da ein kleiner Fehler den Schutz ruinieren kann. Da IPSec den Kernelspeicher belegt (den für das Betriebssystem reservierten Speicherplatz auf dem Gerät), kann seine Sicherheit durch die Art und Weise eingeschränkt werden, wie es vom Hersteller konfiguriert wurde. Dies macht IPSec auch weniger portabel als OpenVPN, das Benutzerspeicherplatz (den Anwendungen zugewiesenen Systemspeicher) verwendet.

IPSec ist normalerweise auf vielen Plattformen direkt verfügbar, während OpenVPN auf diesen manuell konfiguriert werden muss. Dies ist natürlich kein Problem, wenn Sie einen VPN-Dienst verwenden. Eine weitere erwähnenswerte Sache ist, dass der IPSec-Verkehr manchmal von einigen Firewalls blockiert wird, während OpenVPN-UDP- oder TCP-Pakete solche Probleme nicht haben.

Was Geschwindigkeit und Stabilität betrifft, sind beide recht anständig, wenn Sie über genügend Bandbreite und ein relativ leistungsfähiges Gerät verfügen. Sie sollten jedoch wissen, dass IPSec möglicherweise länger für den Aufbau des Tunnels benötigt als OpenVPN.

Möchten Sie mehr über IPSec erfahren? Schauen Sie sich diesen Artikel an.

OpenVPN vs. IKEv2/IPSec

OpenVPN und IKEv2 sind beide sichere Protokolle. Beachten Sie jedoch, dass OpenVPN TLS/ SSL zum Sichern von Daten auf Transportebene verwendet, während IKEv2 Daten auf IP-Ebene sichert. Im Allgemeinen ist das kein großer Unterschied, aber es ist trotzdem gut, davon zu wissen. Und während IKEv2 von Cisco zusammen mit Microsoft entwickelt wurde, ist dies kein so großes Problem, da es Open-Source-Implementierungen von IKEv2 gibt.

OpenVPN bietet mehr Unterstützung, wenn es um plattformübergreifende Kompatibilität geht. IKEv2 ist jedoch in der Regel bei mobilen Benutzern beliebt, da es direkt in BlackBerry-Geräte integriert ist. Außerdem bietet IKEv2 tendenziell eine bessere Stabilität als OpenVPN, da es Netzwerkänderungen widerstehen kann. Was bedeutet das? Wenn Sie beispielsweise unterwegs von einer WLAN-Verbindung zu Ihrer Datentarifverbindung wechseln, kann IKEv2 dies erledigen, ohne die Verbindung zu trennen.

Außerdem sollten Sie wissen, dass IKEv2 in der Regel schneller als OpenVPN ist, aber es ist auch einfacher zu blockieren als das OpenVPN-Protokoll. Warum? Da IKEv2 UDP-Port 500 verwendet und Netzwerkadministratoren eine einfachere Zielvorgabe haben mit Port 443, der normalerweise von OpenVPN verwendet wird.

Insgesamt ist IKEv2 eine bessere Wahl als OpenVPN, wenn Sie häufig Ihr Mobilfunkgerät verwenden – insbesondere wenn Sie ins Ausland reisen. Ansonsten solltest du dich einfach an OpenVPN halten.Wenn Sie mehr über IKEv2 erfahren möchten, folgen Sie diesem Link.

So, warum sollten Sie OpenVPN verwenden und wann sollten Sie dies tun?

Der Hauptgrund für die Verwendung des OpenVPN-Protokolls liegt darin, dass es sehr sicher, wirklich stabil ist und auf mehreren Plattformen funktioniert. Die meisten Sicherheitsexperten empfehlen, OpenVPN immer für alle Online-Aktivitäten zu verwenden – zumal dies eine so transparente Option ist (da es sich um Open Source handelt).

Wenn Sie OpenVPN verwenden möchten, ist dies ein geeignetes VPN-Protokoll, wenn Sie Ihre Online-Verbindungen sichern möchten – sei es, wenn Sie online spielen, Torrents herunterladen oder ein Whistleblower werden möchten. OpenVPN ist auch eine gute Wahl, wenn Sie eine Firewall umgehen müssen – unabhängig davon, ob Sie geografisch geblockte Inhalte entsperren oder nur Internetseiten auf der Arbeit oder in der Schule entsperren wollen.

Benötigen Sie ein zuverlässiges VPN mit OpenVPN-Protokoll?

CactusVPN ist genau das, wonach Sie suchen. Wir bieten sowohl UDP- als auch TCP-OpenVPN-Protokolle an, und alles ist bereits für Sie konfiguriert. Sie müssen lediglich unseren Klient installieren, eine Verbindung zu einem unserer über 25 Hochgeschwindigkeitsserver herstellen und schon können Sie Ihr Online-Erlebnis genießen.

In Bezug auf die Sicherheit sind unsere OpenVPN-Verbindungen sehr vielseitig. Sie können leistungsstarke Chiffren wie AES und Camellia, und Authentifizierungsverschlüsselungen wie  SHA-256, SHA-384, SHA-512 und RMD-160 nutzen. Weitere Informationen finden Sie in diesem Abschnitt auf unserer FAQ-Seite.

Außerdem bieten wir nicht nur das OpenVPN-Protokoll an. Daneben können Sie auch fünf andere VPN-Protokolle verwenden:

  • SoftEther
  • IKEv2/ IPSec
  • L2TP/ IPSec
  • PPTP
  • SSTP

Plattformübergreifende Kompatibilität der Spitzenklasse + Benutzerfreundlichkeit

Genau wie das OpenVPN-Protokoll funktioniert unser Dienst auch auf mehreren Betriebssystemen und Geräten. Hier ist eine Liste der Plattformen, auf denen Sie unsere benutzerfreundlichen Anwendungen installieren können:

  • Android
  • Android TV
  • Windows
  • MacOS
  • iOS
  • Fire TV

Das ist noch nicht alles – Sie können auch unsere schrittweisen Anleitungen verwenden, um unsere OpenVPN-Verbindungen auf einfache Weise auf mehreren anderen Geräten und Betriebssystemen (wie z. B. Routern, Linux und Chromebook) zu konfigurieren.

Außerdem ist das Einrichten einer OpenVPN-Verbindung mit OpenVPN ein Kinderspiel. Meistens sind es nur ein paar Klicks, und Sie können direkt loslegen.

Probieren Sie zunächst unsere kostenlose Testversion

Wir möchten, dass Sie vollständig davon überzeugt sind, dass CactusVPN die richtige Wahl für Sie ist, bevor Sie eine Verpflichtung eingehen. Aus diesem Grund sind wir mehr als erfreut, wenn Sie unseren kompletten Dienst zunächst 24 Stunden lang kostenlos testen. Es werden dafür auch keine Kreditkartendaten benötigt.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, ein Benutzer von CactusVPN zu werden, haben wir weiterhin eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie für Sie, falls etwas nicht wie angegeben funktioniert.

Fazit – Was ist ein OpenVPN?

OpenVPN ist sowohl ein Open-Source-VPN-Protokoll als auch eine VPN-Software, mit der Benutzer sichere VPN-Verbindungen herstellen können. Die meisten VPN-Anbieter bieten dieses Protokoll an, da es sehr sicher ist (es verwendet die OpenSSL-Bibliothek und 256-Bit-Verschlüsselung) und es funktioniert auf mehreren Plattformen. OpenVPN gilt als die beste Wahl unter den VPN-Protokollen, mit denen nur SoftEther mithalten kann.

Im Allgemeinen sollten Sie einen VPN-Anbieter auswählen, der Zugriff auf OpenVPN-Verbindungen in seinem Repertoire bietet, aber auch Zugriff auf andere VPN-Protokolle.

Interessiert an einem VPN-Anbieter, der OpenVPN unterstützt?

Schützen Sie die Online-Privatsphäre, sichern Sie Ihre Verbindung und greifen Sie auf blockierte Websites zu

Testen Sie CactusVPN kostenlos
Gepostet am
Von
Tim hat über 4 Jahre lang Inhalte und Texte für den Lebensunterhalt geschrieben und befasst sich seit mehr als 2 Jahren mit den Themen VPN, Datenschutz im Internet und Cybersicherheit. Er hält sich gerne über die neuesten Nachrichten zum Thema Datenschutz im Internet auf dem Laufenden und hilft Menschen dabei, neue Wege zu finden, um ihre Online-Rechte zu sichern.